Vernetzung 2020

Bündnis Mietenwahnsinn

Um auf dem Laufenden zu bleiben, schaut bitte regelmässig auf die Website mietenwahnsinn.info, wo nächste Demos und berlinweite Aktionen bekannt gegeben werden. Nächste Großdemo am 28. März 2020:
https://mietenwahnsinn.info

Regelmässige Bündnistreffen zur Planung von Demo und Aktionen:
immer dienstags um 19 Uhr
Zentrum Kiezanker 36 in der Cuvrystraße 13/14
Kreuzberg, Wrangelkiez

Initiative #200 Häuser

Die Initiative #200Häuser wurde im Juli 2019 gemeinsam von betroffenen Menschen aus über 20 Häusern, den stadtpolitischen Initiativen GloReiche Nachbarschaft und KiezKonnektors sowie dem Baustadtrat Florian Schmidt von Friedrichshain-Kreuzberg ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, den Skandal von Aufteilung, Eigenbedarfskündigungen und daraus resultierenden Zwangsräumungen jetzt auf die politische Agenda zu bringen, Gegenmaßnahmen durchzusetzen und alle Betroffenen zu einem solidarischen und wirkmächtigen Netzwerk zu verbinden (erstes Etappenziel). Weitere Ziele, berlinweit betroffene Häuser und mehr Infos unter:

https://www.facebook.com/200haeuser/

https://200haeuser.netlify.com/

Das “Housing for All“ Netzwerk

Das “Housing for All” Initiative vereint Mieterverbände und -vereine, Gewerkschaften, soziale und kirchliche Organisationen, Menschenrechtsorganisationen, Interessensvertretungen von Studierenden, Pensonistinnen und Pensionisten, VertreterInnen von Städtenetzwerken und Privatpersonen, die für mehr bezahlbares Wohnen in Europa kämpfen. Sie arbeiten daran, über eine Million Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative zu sammeln.

www.housingforall.eu

Und viele andere mehr …

Wir von UBB sind über mehrere Kanäle mit vielen anderen Gruppen und Betroffenen in allen Kiezen vernetzt, aber jetzt ist es dringend an der Zeit, uns gegenseitig von zuviel kleinteiliger Korrespondenz zu entlasten und schnelle Infos zentral und gut aufgeräumt  zu sammeln. Jede Gruppe benutzt einen eigenen Mailverteiler, hinkt aber neuen Infos hinterher und sendet viel unnützen Kram, den leider alle mitlesen müssen. So klappt das nicht mit einer kraftvollen Arbeit! Wir brauchen gebündelte Kommunikation.

Berlinkarten zur Mietlage

Karte mit Berliner Mieterinitiativen (wird fortlaufend erweitert):

https://digitalpresent.tagesspiegel.de/karte-der-berliner-mieterinitiativen

Tagesspiegel-Karte zu möblierter Vermietung und Milieuschutzgebiete:

https://interaktiv.tagesspiegel.de/wem-gehoert-berlin/artikel/moebel-statt-mietpreisbremse/

 

Mietenwatch:
Das Projekt visualisiert die dramatische Entwicklung bei Berliner Mieten.  Auf der Website könnt ihr herausfinden, wo ihr es euch noch leisten könnt, in der Hauptstadt zu leben. Die visualisierten Daten zeichnen eine düstere Realität – gerade für Menschen mit durchschnittlichen oder geringen Einkommen. In Nord-Neukölln werden schon viele Wohnungen ab 11,50 Euro pro m² und auch viele ab 20 €/m² angeboten.

https://mietenwatch.de/leistbarkeit/#angebote-fur-dich
(bitte in den Kartenausschnitt des Bezirks klicken, dann werden aktuell inserierte Wohnungen mit Mietpreis als Punkte im Lageplan angezeigt)

Auch in Randbezirken steigen die Mieten extrem schnell hoch. Schaut euch die sehr anschauliche, informative Website an:
https://mietenwatch.de/

Anhand der Daten lässt sich erahnen, wie sehr sich Berlin gesellschaftlich durch Verdrängung verändern wird. Denn immer mehr wohlhabende Besitzende und Mietende im Kiez werden auch politisch Einfluß nehmen. Sie haben wenig Interesse an sozial-integrativen Projekten, wo doch die Ausgrenzung von Geringverdienern an den Stadtrand viel bequemer ist. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wer nach Neukölln zieht und hier die eigenen Kinder einschult, freut sich über den Weggang von Kindern mit Migrationshintergrund und mangelnden Sprachkenntnissen. Problemfamilien braucht man gar nicht erst mit sozialem Engagement zu unterstützen, wenn sie wegziehen. So haben die vermögenden Zugezogenen in Neukölln Einfluß auf den sozialen Zusammenhalt, aber wenig Interesse, dicht an dicht mit sozial Schwachen zu leben.

Unterstützung für Stadtrat Florian Schmidt

Florian Schmidt steht wie wir für aktiven Mieter*innenschutz

Wir stellen uns hinter die politischen Ansätze, die mit der Person von Stadtrat Florian Schmidt verbunden sind. Die neue Qualität, mit der in Friedrichshain-Kreuzberg Mieter*innenschutz über die gegebenen Möglichkeiten des Milieuschutzes mit allen zur Verfügung stehenden Mechanismen des bezirklichen Vorkaufsrechts ausgeübt wird, hat unsere ausdrückliche Unterstützung. Auch die Zusammenarbeit und der Aufbau von kooperierenden Strukturen, um gemeinsam zwischen zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Akteuren eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung umzusetzen, unterstützen wir.

Wir sehen, dass die Anwürfe gegenüber seiner Amtsführung und die praktizierten Lösungen von genau denen kommen, gegen deren rein profitorientierte Interessen in der Stadt- und Immobilienentwicklung sich die Politik von Florian Schmidt richtet. Wir kennen die gezielten personalisierten Kampagnen gegen Persönlichkeiten, die sich im Sinne der Mieter*innenbewegung in die Politik wagen und halten deshalb auch gemeinsam dagegen.

Uns ist ein amtlicher Aktivist 1000 Mal lieber als die sonst üblichen inaktiven Amtsträger*innen. Berlin braucht Politiker*innen wie Florian Schmidt und die organisierten mieten- und stadtpolitischen Initiativen fordern alle anderen in ähnlichen Positionen auf, sich mit entsprechender Konsequenz für die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und Mieter*innenschutz zu engagieren.

Und natürlich fordern wir absolute Transparenz und demokratische Korrektheit in den Verfahren, deren Einhaltung öffentlich überprüfbar sein muss und eine angemessene Verhältnismäßigkeit in der Bewertung des politischen Handelns der verschiedenen Politiker*innen.

https://www.bizim-kiez.de/blog/2020/01/23/florian-schmidt…

https://taz.de/Mieterinitiativen-in-Berlin/!5659220/