Alternativer Wohngipfel am 20.9.2018

21. September 2018
Wohngipfel im Kanzleramt

Im Kanzleramt wird ein Wohngipfel von Politik und Wirtschaft stattfinden. Die Interessenverteter der Immobilien- und Bauwirtschaft werden natürlich ihre ganze Macht dafür nutzen, noch mehr Vorteile für den eigenen Profit und noch mehr Freiraum für ihre Geschäfte zu bekommen. Sie werden natürlich der Politik theatralisch vorjammern, welch furchtbar schlimme Dinge geschehen würden, wenn sie bezahlbaren Wohnraum bauen müssten.

20. September 2018 – 10:00 bis 18:00 Uhr
Gegengipfel im Umweltforum

Im Umweltforum Berlin findet ein Gegengipfel statt, der Alternativer Wohngipfel heißt. (Die Älteren unter uns erinnern sich: Früher war der Begriff „alternativ“ nicht naziverseucht und Mieter waren Vertragspartner und zahlende Kunden, keine lästigen Bittsteller oder Ungeziefer, das beim Profitmachen im Weg steht.) Wir mietenden Menschen stellen unsere Forderungen, wir entwerfen zukunftstaugliche Wohnkonzepte für die Stadt und legen der Politik den Text für mietenschützende Gesetze vor. Wir MACHEN das!

 

21. September 2018 – ab 14:00 Uhr
DEMO und Kundgebung am Washingtonplatz

Parallel zum Wohngipfel  findet eine große Kundgebung auf dem Washingtonplatz statt. Verstopft die Straßen, besetzt die Stadt, damit man uns endlich bemerkt! Wir reden mit, wir mietenden Menschen gestalten die Stadt, wir leben und wohnen hier.
Wir bleiben hier!

https://www.lobbycontrol.de/2018/07/wer-praegt-die-wohnungspolitik-der-bundesregierung/

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Berliner Debatte am 18. Juni

Veranstaltung:
„Neue Wege zur kollaborativen Stadt. – Eine Berliner Debatte mit Initiativen, Politik und Wissenschaft zu Spannungsfeldern und Lösungswegen für eine neue Beteiligungskultur in Berlin“
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.

Wann? 18. Juni 2018, 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
Wo? Aquarium des narrativ e.V. am Kottbusser Tor, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

Mit dabei sind unter anderem:
Dr. Cordelia Polinna (urban catalyst studio)
Dr. Andrej Holm (HU Berlin)
Dirk Lahmann (Bürgerbeteiligung Stadt Bonn, angefragt)
Nils Jonas (WerkStadt Potsdam)
Renée Tribble (Planbude Hamburg)
Florian Schmidt (Baustadtrat Friedrichshain-Kreuzberg)
Michael Künzel, Lukas Born (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, angefragt)

Vor dem Hintergrund des aktuell laufenden Leitlinienprozesses für Bürgerbeteiligung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wurde in einem offenen Austauschprozess mit unterschiedlichen stadtpolitischen Initiativen ein Thesenpapier erarbeitet, das Eckpfeiler einer neuen Beteiligungskultur in Berlin formuliert.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die erarbeiteten Themen und Forderungen nun öffentlich vorgestellt.  Wir möchten gemeinsam mit Ihnen die Zusammenarbeit von Initiativen mit Politik und Verwaltung diskutieren und neue Wege zu einer kollaborativen Stadt entwerfen.