Die Politik bringt sich auch mit ein…

Sowas gibt’s auch: Bereits vergangene Woche gab es einen relativ spontanen Termin zwischen unserer Bezirksbürgermeisterin Frau Dr. Giffey und der Ateliergemeinschaft im Hof. Ein paar von uns (Wohnungs-)Mieter*innen waren auch mit von der Partie.

Geredet wurde  auch: Vor allem über Wege und Möglichkeiten wie uns der Bezirk Neukölln, aber auch das Land Berlin aktiv unterstützen können. Und weil Wahlkampf ist, gab es Berliner Kuschelbären für die Kleinen.

Wir freuen uns sehr über die zugesagte Unterstützung und dass unser Anliegen es so schnell bis in die politischen Ebenen geschafft hat. Das ging fix! Jetzt muss man schauen, was daraus wird. Und vor allem erwarten wir von der Neuköllner Politik, dass sie das Bezirksamt bei der Umsetzung des Milieuschutzes engmaschig begleitet und für eine konsequente Umsetzung ohne Ausnahmen sorgt.

Übrigens: Die Ateliergemeinschaft findet ihr unter www.facebook.com/frambebt. Die Kolleg*innen müssen schon Ende Juni ihre Zelte abbrechen. Sie freuen sich ganz sicher, wenn ihr dort mal vorbei schaut.

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2 Gedanken zu “Die Politik bringt sich auch mit ein…

  1. 15000000/300 = nicht unmöglich das Ding selbst zu kaufen ;)…vielleicht naiv, aber oft der einzige Weg die Wohnungen dem „Markt“ zu entziehen. Wahrscheinlich habt ihr das auch schon in Betracht gezogen…https://www.syndikat.org/de/
    Andere Idee: Habt ihr schon mal versucht Genossenschaften zum kaufen anzuregen? In Zürich haben den Ernst der Lage auch die Wohnungs-Genossenschaften erkannt und die kaufen wenn möglich alles weg was auf dem Markt ist, damit es „Allgemeingut“ ist/bleibt/wird!!!

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    • Hallo und danke für deine Anregung. Das waren auch unsere ersten Ideen als wir von der Zwangsversteigerung erfahren haben. Es gab gute und ernsthafte Gespräche mit Genossenschaften, die wirklich daran interessiert waren uns aufzunehmen. Das Mietshäusersyndikat kennen wir auch.

      Leider ist es so, dass es bei einer Zwangsversteigerung keinerlei Vorkaufsrecht gibt. Das kommunale Vorkaufsrecht, das es ja im Reuterkiez aufgrund des Milieuschutzes zum Glück gibt, ist komplett ausgehebelt. In unseren Augen eine klare Regelungslücke, die geschlossen gehört!

      Für Haus- oder Mietergemeinschaften, die das von ihnen bewohnte Haus gemeinschaftlich oder genossenschaftlich erwerben möchten, gibt es nach unseren Informationen keinerlei Vorkaufsrecht.

      Kein Vorkaufsrecht in diesem Verfahren heißt: Wer auch immer die Häuser erwerben möchte, muss sich bei den Zwangsversteigerungen auf eine Bieterschlacht mit den Investoren einlassen.
      Wie das ausgehen wird, kann sich wahrscheinlich jeder denken, oder?

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